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RC-Flugzeug pflegen: Reinigen, prüfen und einlagern nach dem Flugtag
Ein Flugtag hinterlässt Spuren am Modell. Grasfasern hängen im Fahrwerk. Staub setzt sich in den Ruderspalten fest. Abgase und Akkustaub liegen auf der Tragfläche. Wer das Modell direkt nach der Landung pflegt, fliegt am nächsten Wochenende ohne Überraschung.
Der Akku kommt zuerst aus dem Rumpf. Danach entfernt eine weiche Bürste loses Gras von Reifen und Rudern. Druckluft kommt aus 30 cm Abstand zum Einsatz. Der Strahl zeigt immer von der Elektronik weg.
Schaumflächen erhalten lauwarmes Wasser mit einem Tropfen Spülmittel. Das Tuch ist nur nebelfeucht. EPO verträgt diese Behandlung. Bedruckte Dekore erhalten keinen Alkohol und kein Lösungsmittel.
Holzrümpfe mit Folie erhalten ein trockenes Mikrofasertuch. Oracover mag keine Nässe in den Nähten. Feuchte Stellen trocknen bei Raumtemperatur. Ein Heizlüfter bleibt aus.
Ein Propeller trägt jeden Bodenkontakt ein. Das Blatt dreht frei vor hellem Hintergrund. Risse zeigen sich an der Blattwurzel. Verfärbungen deuten auf Überhitzung hin.
Die HobbyZone 9x6 Luftschraube für den Super Cub LP kostet 8,39 EUR. Ein Wechsel ist billiger als ein Motorschaden. Der Spinner sitzt mittig auf der Welle. Ein unrunder Lauf erzeugt Vibration im Rumpf.
Die Schrauben erhalten 0,5 Nm bis 0,8 Nm bei kleinen Elektromodellen. Lose Spinnerbackplatten erzeugen Risse im Kunststoff. Festsitzende Adapter erhalten einen Tropfen Öl aufs Gewinde. Das Drehmoment bleibt danach gleich.
Anlenkung testen und Spiel entfernen
Ruderspiel wächst mit jedem Flug. Das Servo bleibt eingeschaltet. Ein Finger drückt leicht gegen das Ruderhorn. Mehr als 1 mm Spiel am Ruder erfordert eine Korrektur.
Gabelköpfe erhalten eine Sichtprüfung unter Licht. Ausgeleierte Bohrungen zeigen einen ovalen Rand. Das Du-Bro Ruderhorn mit Gabelkopf Gr. .40-.90 im 2er-Pack ersetzt ausgeschlagene Hörner an Modellen der 40er bis 90er Größe. Der Sicherungsclip rastet hörbar ein.
Kleine Gestänge erhalten den Du-Bro Mini E/Z Verbinder mit 0,25 g Gewicht. Die Madenschraube drückt auf blanken Stahldraht. Ölreste kommen vorher mit einem Tuch weg. Ein Tropfen Schraubensicherung sichert das Gewinde bei Verbrennern.
Der Motorspant trägt Vibration und Landestöße. Die HobbyZone Firewall Motorhalterung für Mini Apprentice S kostet 3,59 EUR. Risse im Holz erhalten dünnflüssigen Sekundenkleber. Lose Schrauben erhalten neue Einschlagmuttern.
Der Motor dreht nach der Reinigung von Hand. Die Glocke läuft ohne Schleifen. Ein schwergängiges Lager erhält einen Tropfen Lageröl. Danach folgt ein kurzer Probelauf mit festgehaltenem Modell.
Fahrwerk und Spornrad warten
Gras wickelt sich um Achsen. Die Räder drehen frei nach der Reinigung. Sand im Filz erhöht den Rollwiderstand beim Start. Ein Pinsel löst den Schmutz aus der Nabe.
Elektrische Einziehfahrwerke wie das Black Horse BH161 Oleo Hauptfahrwerk reagieren empfindlich auf Staub. Die Oleo-Scheren fahren nach dem Abwischen vollständig ein. Ein langsamer Anlauf deutet auf einen schwachen Akku im Modell hin. Die Mechanik erhält kein Sprühöl auf die Endschalter.
Elektronik trocknen und Akku lagern
Feuchte Wiesen erzeugen Kondenswasser im Rumpf. Die Haube bleibt nach dem Flugtag offen. Der Empfänger trocknet über Nacht bei 20 Grad. Silikagel im Rumpf nimmt Restfeuchte auf.
LiPo-Akkus lagern mit 3,80 V bis 3,85 V pro Zelle. Volle Akkus altern schneller. Leere Akkus verlieren Kapazität. Das Ladegerät zeigt die Lagerspannung an.
Der E-flite UMX Turbo Timber BNF Basic mit 700 mm Spannweite fliegt oft von feuchtem Gras. Die Elektronik sitzt dicht am Boden. Eine Kontrolle der Stecker verhindert Korrosion. Grünliche Kontakte erhalten Kontaktspray und einen neuen Steckzyklus.
Einlagern bis zum nächsten Start
Das Modell hängt waagerecht an zwei Punkten. Die Tragfläche trägt kein Gewicht. Rudergestänge stehen auf neutral. Senderakkus lagern geladen.
Ein Zettel am Rumpf hält Datum und Flugzahl fest. Der nächste Check beginnt mit Propeller und Anlenkung. Die Pflege dauert beim zweiten Mal zehn Minuten.